Abnehmen – der häufigste Neujahresvorsatz

 

Da sich vielleicht diesen Jahresbeginn wieder viele von euch vorgenommen haben etwas gesünder zu leben und ein wenig abzunehmen, habe ich euch ein paar hilfreiche (Ernährungs-)tipps zusammengestellt:

 


 

Bewegung! Im Alltag möglichst Stufen statt Aufzug wählen, kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen, moderate Ausdauerbewegungen wie Walken, Radfahren, Joggen… Aber auch Entspannungstechniken und Yoga.

 

Viel Trinken, mindestens 2-3 Liter (je nach Körpergroße und Tätigkeit) – vor allem stilles Wasser (am Besten Quellwasser oder gefiltertes Leitungswasser) und ungezuckerte Kräutertees. Gleich nach dem Aufstehen und vor jedem Essen ein Glas trinken, der Magen ist dann schneller gefüllt. Vor allem vormittags braucht der Körper viel Wasser – allerdings nicht zu viel auf einmal, der Körper kann nur 250ml pro halbe Stunde aufnehmen!

 

Ganz wichtig um Abzunehmen ist: Weniger Kalorien zu sich nehmen als man verbraucht!
Normale Essensmengen sind kein Problem, aber Lebensmittel mit wenig Kalorien wählen. Dazu ist Gemüse ideal! Wenige Ausnahmen am Gemüse mit viel Kalorien sind: Süßkartoffeln, Avocado, Oliven, Zuckermais und natürlich getrocknetes sowie in Öl eingelegtes Gemüse.

 

Verdauungsfördernde Gewürze einsetzen: Chili, Pfeffer, Ingwer, Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Muskat, Nelken, Zimt, Zitrone, auch Essig und Senf

 

Außerdem unterstützen (bitter-scharfe) Gemüse, Salate und Wildkräuter den Stoffwechsel wie Löwenzahn (von der Löwenzahnpflanze ist alles essbar!), Bärlauch, Schnittlauch, Artischocken, Chicorée, Kren, Kresse, Lauch, Radiccio, Radieschen, Rettich, Ruccola, Spargel, Zwiebel und Schalotten, Kohl und Kraut

 

Je nachdem was man besser verträgt Gemüse roh essen oder mit wenig Fett garen also Dünsten oder Dämpfen oder im Backrohr. Hochwertige kaltgepresste Öle erst nach dem Garen zufügen und nicht mehr erhitzen! Sehr gut verträglich zum Garen und äußerst gesund ist Kokosöl. Von den kaltgepressten Ölen ist besonders Leinöl empfehlenswert aufgrund der Omega-Fettsäuren (ebenso Hanf- und Walnussöl). Alle anderen pflanzlichen Öle sollten nur sparsam eingesetzt werden um einen Überschuss an Omega-6-Fettsäuren zu vermeiden, tierische Fette sind aus mehreren Gründen gar nicht empfehlenswert. Fette darf man nicht komplett weglassen! Sie sind nötig zur Aufnahme einiger Vitamine, sie sind Baustoffe unserer Hormone und sie erleichtern die Darmpassage.

 

Nüsse sind gesund aber sehr fett- und kalorienreich, auch Trockenfrüchte haben viel Kalorien – daher beides gemäßigt verzehren. Nüsse werden deutlich verträglicher und vitamin- sowie mineralstoffreicher, wenn Sie über Nacht in Salz- oder Essigwasser eingeweicht und danach sorgfältig gewaschen werden.

 

Obst enthält viel Zucker – Vorsicht! 2-3 frische Obststücke pro Tag
sind kein Problem, gefährlicher sind Mus und Säfte.

 

Generell möglichst wenig Zucker und genauso Weißmehlprodukte (Weißmehl ist helles Mehl aus geschälten Körnern, es ist häufig in Keksen, Brot, Nudeln, Couscous, Knödel…) zu sich nehmen. Vor allem Weizen meiden (er ist schon sehr überzüchtet und enthält kaum noch Mineralstoffe und Vitamine) und auf einen hohen Vollkornanteil achten – er sättigt länger und enthält eben mehr Mineralien und Vitamine. Es gibt sehr viele Varianten zu Weizen: Einkorn, Dinkel, Roggen oder die glutenfreien (Pseudo-)Getreide Reis, Buchweizen, Hirse, Quinoa, Amaranth, Hafer…
Generell sind diese Getreidealternativen gesünder, Gluten belasten bei allen von uns Darm und Stoffwechsel, sie verschlacken und verschleimen uns.

 

Zum Süßen ist reines Stevia gut geeignet, es enthält keine Kalorien und wirkt nicht auf den Blutzuckerspiegel, allerdings ist auf die Natürlichkeit der Herstellung zu achten. Steviapflanzen können in Bioqualität gekauft und gut im Garten oder auch auf dem Fensterbrett gepflegt werden. In Tee, Mus, Kompott… kann einfach ein Blatt mitgekocht werden (1 Blatt reicht leicht!) und es kann auch ganz einfach ein flüssiges Stevia-Konzentrat aus den Blättern gekocht werden. Zum Backen ist häufig eine andere Konsistenz erforderlich für das Teigvolumen – hier kann Kokosblütenzucker oder Dattelsüße (getrocknete fein gemahlene Datteln) bevorzugt werden oder zumindest Vollrohrohrzucker (Zucker in seiner natürlichsten Form).

 

Tierisches Eiweiß meiden, es lagert sich in Darm, Gefäßen und Gelenken ab. Also möglichst kein Fleisch aber auch keine Eier und Milchprodukte.

 

Weiters belastet natürlich Alkohol den Stoffwechsel und hat zudem sehr viele Kalorien.

 

Und zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis: Nicht zu streng mit sich selber sein!
Man muss ein gesundes Mittelmaß finden, Ausnahmen sind durchaus ok :). Sehr strenge Diäten werden meist nur kurz durchgehalten und die abgenommenen Kilos sind schnell wieder auf den Hüften.

 

Wenn sich trotz all diesen Maßnahmen keine Gewichtsreduktion einstellt, können Unverträglichkeiten von Lebensmitteln ein Grund sein und es kann auch die Hilfe von hochqualitativen pflanzlichen Produkten in Betracht gezogen werden. Gerne können wir dich diesbezüglich beraten.

 

Auch wenn Ihr mehr Information zu einigen Punkten wünscht, dürft ihr mich kontaktieren, ich freue mich!

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