Surfen auf der Grippewelle

 


 

Wenn irgendwie möglich, nehme ich keine Medikamente zu mir um meinen Körper in Krankheitsphasen zu unterstützen. Ich versuche mit Naturheilmitteln und Hausmitteln die Selbstheilungskräfte anzuregen. Bei Erkältung und grippalen Infekten hat sich folgendes bewährt:

 

Vitamin D stärkt das Immunsystem! Es ist zwar nicht der einzige essentielle Nährstoff, der für ein intaktes Immunsystem von Bedeutung ist – auch Vitamin C und Zink etwa sind besonders wichtig für die Grippeabwehr – Vitamin D fehlt aber im Winter häufig, weil es nicht nachproduziert werden kann. Deshalb ist es wichtig die Speicher gut zu füllen! Häufig sollte zusätzlich Vitamin K eingenommen werden um die Aufnahme und Wirkung zu verstärken. Sind die Speicher gut gefüllt, kommt man trotzdem gut über den Winter.

 

Sternanis verhindert die Vermehrung der Viren. Indem die Shikimisäure des Sternanis eine Ablösung des Virus von der Wirtszelle und damit ein Übergreifen auf weitere Zellen verhindert, hemmt sie erste Erkrankungsprozesse schon von Beginn an. Daher ist es wichtig, Sternaniskapsel rechtzeitig einzunehmen. Aber auch in späteren Phasen hilft Sternanis, der Schleim löst sich leichter.

 

Artemisia annua (Beifuß) ist ebenfalls ein sehr gutes Akutmittel bei Erregern aller Art. Als Wirkungsverlängerer und Nährstoffbombe wird die Kombination mit Moringa (enthält besonders viel Bor und Chlorophyll, beide nötig für ein funktionierendes Immunsystem) empfohlen.

 

Heilpilze harmonisieren und trainieren das Immunsystem und stärken die unspezifische Abwehr ganz enorm, sodass im Falle des Eindringens von Krankheitserregern die Gegenwehr sofort erfolgt. Dafür sind die Polysaccharide der Pilze verantwortlich – bei der Einnahme von Heilpilzen also darauf achten, dass sie einen sehr hohen Anteil an Polysacchariden aufweisen! Die enthaltenen Triterpene haben außerdem eine antivirale Wirkung.
Der Coriolus Pilz hilft besonders bei Verschleimung, er stärkt bei Milz-Qi-Schwäche.
Für die Lunge sind neben dem Coriolus die Pilze Cordyceps sinesis und Reishi empfehlenswert.

 

Baobab: Das Pulver des afrikanischen Baobabbaums senkt Fieber, hemmt Entzündungen und wirkt antiviral sowie antibakteriell. Wenn nach dem Schnupfen der Husten kommt, hilft oft Baobab sehr gut. Baobaböl hilft lokal an der Nasenschleimhaut die Barriere gegen eindringende Viren zu kräftigen.

 

Gegen Schnupfen abwechselnd kolloidales Zink-Öl und kolloidales Silber-Öl an den Nasenflügeln auftragen macht die Nase frei. Kolloidales Silber kann und sollte auch innerlich eingenommen werden bei allen bakteriellen und viralen Infekten. Genaueres ist in diesem Blogbeitrag noch nachzulesen.

 

Sowohl die Abwehrleistung des Immunsystems als auch die Vermehrung der Viren finden teilweise im Darm statt. Darum muss die Darmflora intakt sein. Darmbakterien können vorbeugend eingenommen werden, sind aber besonders sinnvoll wenn sich Antibiotika nicht vermeiden lassen (häufig ist dies durch die oben angeführten Mittel aber möglich).

 

Laut der leider bereits verstorbenen Schamanin DDr. Efigenia Barrientos ist es bei Erkältungen und Grippe besonders wichtig die Nieren und die Schweißdrüsen am Rücken unterhalb der Schulter warm zu halten und mit Menthol einzureiben. Sie empfiehlt außerdem Minze zu inhalieren, denn Minze reinigt die Luft. Honig, Blütenpollen, Propolis und Bienengift stärken das Immunsystem.

 

Natürlich unterstützen auch diverse Tees den Körper bei grippalen Infekten:
Tulsitee stärkt das Immunsystem. Regelmäßiger Teegenuss zeigt, dass die Anfälligkeit für Immunstörungen sinkt. Tulsi erhöht die Aktivität der antioxidativen Enzyme. Thymiantee hilft bei Husten, Salbeitee bei Halsbeschwerden.

 

Auch Inhalieren und Nasenspülen mit Salzlösung möchte ich noch erwähnen, weil ich beides bei starkem Schnupfen als sehr angenehm empfinde. Die Schleimhäute schwellen etwas ab, werden befeuchtet und bekommt wieder besser Luft.

 

Was bei mir weiters nie fehlen darf, sind Kinesiotapes zum Öffnen der Nasennebenhöhlen und Stirnhöhlen. Sie lassen einen sofort leichter durchatmen und der Schleim kann viel besser abfließen. Wer am Tag keine bunten Tapes im Gesicht haben möchte – auch die Anwendung über Nacht bringt deutliche Linderung.

 

Damit sind selbstverständlich nur ein paar Hilfsmittel (aus der Natur) genannt, gerne könnt Ihr mir einen Kommentar schicken, wenn ihr gute Erfahrungen mit anderen natürlichen Hilfsmitteln gemacht habt 🙂

 

Gerne helfe ich bei der Auswahl der richtigen Mittel und gebe euch Tipps zu hervorragenden Bezugsquellen, Einnahme und Dosierung.

Ich wünsche gute Besserung bzw. gesund bleiben!
Doris

 

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